Die Kompostierungsanlage wächst stetig und muss sich den Erfordernissen anpassen

Seit November 2008 ist die Anlage endlich an das Stromnetz angeschlossen.

Die Öffnungszeiten der Anlage 2017:
Jeden 1. und 2. Samstag im Monat von 10 bis 12.30 Uhr
alle anderen Samstage von 15 bis 17 Uhr (noch bis Mitte November)
Mittwochs: Sommerzeit 18 bis 19 Uhr - Winterzeit geschlossen

So wuchs die Anlage im Lauf von bereits über 30 Jahren:
1985 wurde der Betrieb der Anlage aufgenommen, erstes Grüngut konnte angeliefert werden.

Anfang 2000: Erste Planungen in der Vereinsführung; erste Kontakte mit der Gemeinde Heinersreuth.
Mitte Juni: Erstellung des Bauplans durch die Zimmerei Hübner.
26. Juni: Der Bauausschuss genehmigt den eingereichten Plan.
27. Juli: Das Landratsamt Bayreuth erteilt die Baugenehmigung.
11. August: Die Fundamentgräben wurden ausgehoben.
14. August: Die Fundamente wurden betoniert.
25. August: Zwei Vereinsmitglieder erledigen die Maurerarbeiten. Als Bauhelfer agierten Erich Herrmannsdörfer, Herbert Thomas und Dietmar Wanske.
30./31. August: Der letzte Fundamentgraben wurde ausgehoben, das Fundament gesetzt.
Viele Klein- und Vorarbeiten in den Wochen 36 bis 39...
25. September: Der Geräteraum wird geschottert und gerüttelt; der Erde-Raum eingeebnet und verdichtet
27. September: Schalung für den Geräteraum angebracht
28. September: Die Bodenplatte für den Geräteraum wird betoniert
30. September: Die Zimmerei Hübner rüstet die gesamte Holzkonsturktion auf; tüchtige Vereinsmitglieder legen kräftig Hand mit an
7. Oktober: Die Dachschalung konnte wegen Regens nicht angebracht werden, aber das Material ist vor Ort!
9. Oktober: Die Dachschalung auf dem Geräteraum wurde angebracht - trotz leichten Nieselregens
11. Oktober: Die Zimmerei Hübner bringt die Nagelbinder auf dem großen Erde-Halle auf Position
12. Oktober: Nagelbinder werden vervollständigt; ein Gerüst wegen der Höhe von etwa 5 Metern aufgestellt.
14. Oktober: Neben dem Kürbisfest und dem normalen Betrieb haben wir mit der Dachschalung begonnen und den großen Bereich fertiggestellt.
16. Oktober: Dachschalung auf dem Geräteschuppen-Dach angebracht und die Dachpappe auf dem großen Bereich ausgelegt und befestigt.
17. Oktober: Dachpappe auf dem Geräteschuppen angebracht und mit den Giebelarbeiten begonnen.
21. Oktober: Giebelarbeiten vervollständigt.
28. Oktober: Das gesamte Material für die Außenverschalungen angefahren, am Nachmittag mit der Außerverschalung begonnen auf der Seite, auf der das Gerüst stand.
4. November: Auch am Tag des Dorfabends mussten wir das trockene Wetter nutzen, um den Bau voranzutreiben. Wir brachten die Verschalung an der Südseite an und fertigten die Tore für den Geräteschuppen (auch wieder neben dem "normalen Betrieb").
11. November: Heute konnte kaum etwas am Bau geschehen, weil kaum Helfer da waren (krank und verreist bzw. auf Krankenbesuch in der Ferne!)
14. November: Für heute haben wir uns viel vorgenommen: Die Tore wollen wir anbringen und die Außenverschalung fertig bekommen, um die Geräte nach dem letzten Öffnungstag am kommenden Samstag, 18. November, hier einwintern zu können.
18. November: Heute haben wir die Dachrinne angebracht und paar Kleinarbeiten ausgeführt. Unerwartet viel Andrang herrschte auch am letzten Öffnungstag auf der Kompostierungsanlage.
Unser Bau hat viel Beachtung und Bewunderung bei den Besuchern ausgelöst.

  • Nachdem wir am 9. Oktober 2000 einen Antrag bei der Gemeinde stellten, die Anlage mit Strom und Wasser zu versorgen, traten wir wohl eine Lawine los...

  • Die Gemeinde sicherte Hilfe zu. Es wurden die veranschlagten Gelder für die Maßnahme in Aussicht gestellt.

  • Da es sich um Abfallbeseitigung im weitesten Sinne handelt, stellte die Gemeinde beim Landratsamt einen Antrag auf Zuschuss.

  • Das Landratsamt lehnte den Antrag ab, weil für die Kompostierungsanlage keine Nutzungsgenehmigung vorliegt.

  • Der Gemeinderat beschließt, zunächst eine (aus Kostengründen!) Bauvoranfrage beim Landratsamt zu stellen, um die Anlage weiter betreiben zu können.

  • 2. November 2001: Nach genau drei Monaten Bearbeitungszeit beim Landratsamt wird die Bauvoranfrage positiv beschieden (unter Auflagen).

  • Die Erteilung der Baugenehmigung wird nach Maßgabe der beiligenden, geprüften und revidierten Bauvorlagen unter den im Anhang abgedruckten Bedingungen in Aussicht gestellt...
  • März 2004 Nach nunmehr jahrelangen Vorbereitungen beginnen im April 2004 die Sanierungsarbeiten der Anlage. Es wird ein Sickerschutz eingebaut und ein Auffangbecken errichtet. Die Arbeiten sollen noch Anfang Mai abgeschlossen sein. Während der Baumaßnahmen kann es zu Beeinträchtigungen kommen.

  • 10. Juli 2004: Anläßlich des schon traditionellen Bergfestes des OGV Altenplos wird die sanierte Kompostierungsanlage mit einem kleinen Festakt (wieder)eingeweiht.
    Bürgermeister Hans Dötsch lobte die großen Verdienste des Vereins unter dem ehemaligen und dem aktuellen Vorsitzenden, die weit über das normale Maß hinausgehen, und bedankte sich mit einem Präsent.
    Der Vorsitzende seinerseits hob die gute Zusammenarbeit mit allen Gemeindegremien heraus: Gemeinderat, Verwaltung und vor allem die Mitarbeiter des Bauhofes, "die immer schnell da waren, wenn wir sie brauchten!"
  • Frühjahr 2006: Das undicht gewordene Dach der Maschinenhalle musste kurzfristig neu gedeckt werden, wegen der Sicherheit diesmal mit echten Dachziegeln!
  • Herbst 2007: Als wir unser großes Zelt aufstellen wollten, mussten wir erkennen, dass der Zahn der Zeit tüchtig daran genagt hatte. Was war ziemlich lädiert und nicht mehr wasserdicht. Auch die anderen auf der Kompo gelagerten Pavillons wiesen ähnliche Beschädigungen auf. Da hatten sicherlich auch Mäuse daran genagt: alles nur noch zum Entsorgen
    Wer soll das bezahlen???
  • 1. März 2008: Der Sturm der vergangenen Nacht hat dem Dach der Aufenthaltshütte ganz schön zugesetzt, so dass Wasser ins Innere gelang. Der Schaden wurde kurzfristig von den fleißigen Ehrenamtlichen unseres Vereins wieder behoben.
  • 19. November 2008: Ein langgehegter Wunsch geht in Erfüllung. Nach einigem Hin und Her der letzten Jahre konnte die Anlage nunmehr mit einem Stromanschluss versorgt werden. Viel Eigenleistung war vorher nötig, so die gesamte Installation im Inneren der Räume und auch das Verlegen von zwei Erdkabeln von der Aufenthaltshütte zum Geräteraum und zur Erdüberdachung.
    DANKE allen für die Hilfe und Unterstützung! Eine neue Zeitrechnung ist damit für die Arbeit angebrochen!
  • 11. Mai 2013: Nach langen und reiflichen Überlegungen wird der neue Geräteswchuppen eingeweiht. Zu dem Bau sah sich der Verein vor allem deswegen veranlasst, weil der Maschinenpark immer größer wird und die Lagerkapazität hierfür längst nicht mehr gegeben ist.